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Energieeffizienz

Alle Kühlschränke sind beim Verkauf mit dem bekannten EU-Energie-Label ausgezeichnet. Dieses Energie-Label dient als zusätzliche Information zur Kaufentscheidung bei Elektrogroßgeräten und wird ergänzt durch das EU-Datenblatt, welches die grafischen Information des EU-Energie-Labels ausführlicher mit Worten beschreibt. Das Energie-Label und seine Werte basieren auf einer Verordnung der EU-Kommission. Da sich die Technik der großen Elektro-Haushaltsgeräte ständig weiterentwickelt, gibt es auch bei den von der Kommission vorgeschriebenen Energie-Werten häufig Änderungen. Wichtigster Wert des Energie-Labels ist natürlich die Energieeffizienzklasse. Seit Juli 2012 müssen alle neuen Geräte im Handel mindestens die Anforderungen der Energieeffizienzklasse A+ erfüllen. Die Bandbreite reicht dann von A+ bis A+++, so daß eigentlich nur 3 verschiedene Effizienzklassen zur Geräteauszeichnung zur Verfügung stehen. gorenje-Energieeffizienz Die Abbildung zeigt das EU-Energielabel am Beispiel eines Kühlschrankes des slowenischen Herstellers Gorenje. Das betreffende Gerät verfügt mit A++ über die zweithöchste Energieeffizienzklasse, der Nutzinhalt der Kühlfächer beträgt 103 Liter, das Gefrierfach verfügt über ein Volumen von 17 Litern, die Lautstärke beträgt 40 dB(A). Im Unterschied zu Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Wäschetrocknern ist bei Kühlschränken kein "Standard-Arbeitsvorgang" zur Messung des Energieverbrauchs notwendig, da der Kühlschrank das ganze Jahr über in Betrieb ist. Insofern vereinfacht sich auch die Beschreibung der Werte auf dem EU-Produktdatenblatt.

Die entscheidenden Parameter dieses EU-Datenblattes erläutern wir im Folgenden:

Energie-Effizienzklasse: bei diesem Wert ergeben sich aufgrund des technischen Fortschritts immer wieder Änderungen. Für die Einstufung ist dabei nicht nur der Stromverbrauch maßgebend, sondern auch die Größe (also der Nutzinhalt, ausgedrückt in Litern). Es kann also durchaus sein, daß ein Kühlschrank mit einem jährlichen Stromverbrauch von 120 kWh in einer besseren Energie-Effizienzklasse liegt als einer mit nur 90 kWh. Entscheidend ist das Verhältnis der beiden Werte zueinander.

Hinweis:

Ein Kühlschrank in der Bestklasse A+++ spart gegenüber einem A+ Gerät durchschnittlich 50 Prozent Energie. Ein A++ Gerät spart immerhin noch 25 Prozent Energie gegenüber einem A+ Gerät. Der höhere Kaufpreis für eine effizientere Geräteklasse rentiert sich also nach einer gewissen Zahl von Betriebsstunden.

Jahresstromverbrauch: dieser wird in Kilowattstunden angegeben und muß immer im Verhältnis zur Größe des Gerätes gesehen werden. Daß dieser Wert für den Benutzer des Kühlschranks eine wichtige Rolle spielt, ist allerdings auch klar: der Kühlschrank ist nämlich das einzige elektrische Großgerät in einer Küche, das permanent das ganze Jahr über eingeschaltet bleibt. Da wäre es schon verwunderlich, wenn man den Jahresstromverbrauch nicht gesondert auf dem Energie-Etikett ausweisen würde.

Nutzinhalt Kühlfächer: dieser wird in Litern angegeben und hängt stark von der Gesamtgröße des Gerätes ab. Man rechnet heutzutage pro Person eines Haushaltes mit etwa 50 Litern Nutzinhalt bei den Kühlfächern.

Nutzinhalt des Gefrierbereichs: auch dieser wird in Litern angegeben und hängt stark von der Verwendung des Gerätes ab. Klimaklassen: diese zeigen an, in welcher Temperaturumgebung der Kühlschrank aufgestellt werden kann. Hält man sich nicht an die zugelassene Klimaklasse, so riskiert man einen erhöhten Energieverbrauch oder eine Fehlfunktion. Die Klimaklassen sind nicht Bestandteil des EU-Energielabels, sondern werden im EU-Produktdatenblatt aufgeführt. Im Einzelnen gibt es folgende Klassen:

SN (Subnormal): Umgebungstemperatur von +10 °C bis +32 °C (z. B. unbeheizter Keller)
N (Normal): Umgebungstemperatur von +16 °C bis +32 °C (Wohntemperaturbereich)
ST (Subtropen): Umgebungstemperatur von +16 °C bis +38 °C
T (Tropen): Umgebungstemperatur von +16 °C bis +43 °C

Als letzter wichtiger Parameter sei hier noch die Lautstärke erwähnt, angegeben in dB(A). Was verursacht bei Kühlgeräten überhaupt Geräusche? Es ist einzig der Kompressor, der hier in Frage kommt, und der ist bei den allermeisten Geräten sehr leise. Es gibt inzwischen allerdings auch Kühlschränke mit in der Tür eingebautem Fernseher (und Radio), die den Geräuschpegel in einer Küche nicht unbeträchtlich erhöhen könnten.

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